19.02.2015

Heute auf dem Speiseplan: Hawaiitoast deluxe

Schnell nach der Arbeit gehts meist in den Supermarkt, der Magen grummelt schon verdächtig & man will einfach nur nach Hause, sich bei dem kalten Wetter aufs Sofa kuscheln und was leckeres zu Abend essen.
Doch vorher muss man sich natürlich der täglichen Frage stellen: was esse ich heute?
Auch gestern war genau diese Situation wieder Thema, denn unschlüssig stand ich mit meinem Mitbewohner mit leerem Magen vor den Supermarkt Regalen. Der Entschluss fiel recht schnell auf das altbewährte Hawaiitoast. Also schnell wanderten Toastbrot, Schinken, Ananas, Käse & ganz wichtig Mayonaise in den Korb. 
Ganz ungläubig wurde ich von meinem Mitbewohner angeschaut "Wofür willst du die Mayo, die kommt doch nicht aufs Toast. Da gehört ein ordentlicher Klecks Marmelade in die Mitte". Jaja, da merkt man wohl den Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland. Hawaiitoast gabs bei uns immer mit Mayonaise, Marmelade kommt höchstens aufs Frühstücksbrot oder in den Grießbrei.

Aber ich bin ja offen für Experimente. Also Mayo zurück ins Regal. Getreu nach dem Motto "Wenn schon, denn schon" haben wir als kleinen Kompromiss das etwas andere Hawaiitoast kreiiert, das definitiv einen Artikel wert ist.

Alles was ihr dafür benötigt:

Vollkorntoast
Kochschinken
Ananas
Preiselbeeren
Camembert
Rucolasalat

Die Zubereitung erklärt sich eigentlich von selbst. Die Toastscheiben leicht anrösten, mit Schinken belegen und eine Scheibe Ananas darauf legen. Ein Klecks Preiselbeeren in die Mitte und zwei Scheiben Camembert darauf legen. 
Der Toast muss nur kurz in den Ofen, bis der Käse etwas zerlaufen ist. Nun einfach noch ein wenig Rucola auf den geschmolzenen Käse verteilen und mit einer zweiten gerösteten Toastscheibe belegen. Dies ist beim normalen Hawaiitoast auch nicht der Fall, aber 0-8-15 kann ja jeder & es ist auch noch so viel leichter mit den Händen zu essen. 


Ich liebe es Alltime-Favorites mit wenigen Zutaten einfach aufzupeppen und daraus ein ganz anderes Geschmackserlebnis zu kreieren. Traut euch einfach mal, dabei kommen meist die leckersten Kreationen heraus.
Back-Camembert mit Preiselbeeren geht wirklich immer, Hawaiitoast sowieso und in Kombination mit Rucola kommt nochmal der extra Kick. Danach haben wir es statt dem Rucola auch noch mit Thymian ausprobiert, was auch wirklich zu empfehlen ist.

Wer also die oben genannten Gerichte auch so lecker findet, sollte dieses Rezept unbedingt mal ausprobieren.

 Jetzt interessiert mich, ob dieser Unterschied wirklich von Nord- zu Süddeutschland entsteht oder das einfach so eine Familiensache ist.

Wie esst ihr euer Hawaiitoast?


Kommentare:

Vanni Vanilla hat gesagt…

Ich gebe zu, dass Ananas auf Toast für mich ganz schrecklich ist ^^ Aber das kann man ja auch weglassen. Denn ich finde, dass das Brot wahnsinnig lecker aussieht und ich dank dir auch mal wieder ein wenig Abwechlung in mein Pausenfrühstück erlebe :)))

Fräulein Lampe hat gesagt…

Ich liebe ja diese Panini Toaste und muss mir unbedingt noch so ein Gerät zulegen.
So ein Hawaitoast mit ganz krossem warmen Brot hört sich zwar auch köstlich an.
Liebe Grüße
Meli

Diana Cloudlet hat gesagt…

Like your blog and your style of writing! You also have beautiful photos! Great job! I know that it requires so much time to update blog, but keep doing it!)
I’ll be happy to see you in my blog!)

Diana Cloudlet
http://www.dianacloudlet.com/

Kathy hat gesagt…

Das sieht aber gut aus und klingt sehr lecker. Ananas mag ich zwar nicht so gerne, aber die Preiselbeeren dazu *mjam*