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25.11.2015

Besuch in Nürnberg mit ganz viel Kaffee, Kuchen & neuen Lieblingsplätzen

Anfang November habe ich ein paar wundervolle Tage mit meiner lieben Freundin Toni in Fürth/ Nürnberg verbracht. Nachdem die Fotos von ihrem Besuch hier in Hamburg im Mai noch immer langweiliges Dasein auf meiner Kamera fristen, wollte ich euch ein paar schöne Momente aus Nürnberg nicht vorenthalten.

Nach einer fünfstündigen Zugfahrt wurde ich ganz herzlich am Rathaus von Fürth empfangen und es ging - wie soll es auch anders sein - erstmal etwas essen.
Nach leckerem selbstgebrautem 'Gingerbeer', Burger und knusprigen Pommes bekam ich bereits eine kleine Stadtführung durch Fürth.

Ich muss gestehen, dass unser ganzes Wochenende aus tollen Café-Besuchen, leckerstem Kaffee, frischem Kuchen, gutem Essen, bummeln und grandiosen Gesprächen bestand - eben so ein typisches Mädelswochenende.

via f-a-i-b-l-e.de


Zunächst ging es mit dem Rad (da hat man sich nach gut 10km das Frühstück auch redlich verdient) in das Café Wohlleben - ein Trendcafé in Nürnberg mit zusammengewürfelten Möbeln, unverputzten Wänden, Vintageteilen und ganz viel Charme. Selbst an einem Donnerstag morgen war es hier sehr voll und wir hatten Glück, dass wir noch einen freien Platz ergattern konnten. 
Das Frühstück hat sich jedoch wirklich gelohnt - frisch gebackenes Walnuss-Cranberrybrot, frisch gepresster O-Saft & selbstgekochte Marmeladen. Zusätzlich dazu gab es noch leckeres Granola mit Joghurt, einem kleinen Obstsalat und selbstgemachten Frischkäse. Letzterer war leider so garnicht unser Fall, aber das ist wohl geschmackssache.
Da man jedoch mittlerweile im Café keine Bilder mehr ohne Erlaubnis vom Chef machen darf, muss ich nun Tonis Bilder stibitzen - natürlich nach Absprache. Wer noch mehr Infos zu dieser tollen Location haben möchte, hier entlang!

via f-a-i-b-l-e.de
via f-a-i-b-l-e.de
Und wenn man dann schon einmal in Nürnberg ist, darf ein wenig Kultur natürlich auch nicht fehlen...



Mit unseren zwei Drahteseln gings weiter zur Nürnberger Burg.
Der steile Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn wir konnten einen großartigen Ausblick auf die Stadt genießen.


Nach einigen Streifzügen in kleine Boutiquen und niedliche Lädchen ging es mit vollen Tüten weiter in die Weißgerbergasse. Diese gehört zu den wenigen überwiegend erhaltenen Baudenkmalensembles der Nürnberger Altstadt und ist einfach wunderschön - hier würde ich auch gern in einem der tollen Häuser wohnen.

Und wer viel erkundet, darf auch einen Kaffee & Kuchen-Stop im 'La Violetta' einlegen, vor allem, wenn man die zuvor geradelten 10km auch wieder zurück fahren muss.
Ein weiteres tolles Café, was mir Toni gezeigt hat. Und sie hat nicht übetrieben. 
Leckerster Kuchen & himmlischer Kaffee, tolles Ambiente und ganz viel Charme. Wenn ihr mal in Nürnberg seit, solltet ihr hier auf jeden Fall einen Zwischenstopp einplanen.

Abends wurden wir ganz lecker von Tonis Mama bekocht oder haben für die anderen gekocht. Es ist immer so schön, wenn man so nett aufgenommen wird - da fühlt man sich doch direkt wohl. Mit leckerem Weinchen wurde dann noch bis in die späten Abendstunden weiter gequatscht.

An den weiteren Tagen wurde die Kamera zuhause gelassen, doch der Tagesablauf war recht ähnlich. 
Ich bin wirklich begeisterst von Nürnberg und Fürth - auch wenn zwischen beiden Städten eine gewisse Rivalität herrscht wie ich gelernt habe. 

Und wie es immer bei solchen Kurztrips ist sind diese einfach viel zu schnell vorüber. So ging es nach 3 wundervollen Tagen zurück nach Hamburg - mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Denn das war definitiv nicht mein letztes Mal in dieser schönen Stadt.

 Wart ihr schon einmal in Nürnberg?

23.12.2014

Das etwas andere Lebkuchen-Projekt - eine essbare Nähmaschine

"Weihnachtszeit ist Lebkuchenzeit und in vielen Küchen duftet es bereits herrlich nach Gewürzen. Wir rufen alle Zuckerbäcker auf, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und um die Wette zu backen" - hieß es vor kurzem in einer an mich adressierten Mail. Im Auftrag von Otto wurde ich kontaktiert, ob ich nicht Interesse daran hätte an einem 'Lebkuchen-Projekt' teilzunehmen. 
Da musste ich natürlich nicht lange überlegen, denn was gibt es schöneres als Essen und Basteln zu verbinden & einmal wieder kreativ zu werden.

Genaue Vorgaben gab es bei diesem Projekt eigentlich nur eine: das gebaute Stück muss aus Lebkuchen bestehen.

Natürlich fing ich gleich fleißig an zu überlegen, was ich Kreatives zu diesem Wettbewerb beisteuern könnte. 
Lebkuchenhäusschen gibt es ja schon in Hülle und Fülle, also wollte ich mal gegen den Strom schwimmen und etwas ausgefalleneres aus Lebkuchen konstruieren. 
Im Internet habe ich mich dazu zunächst Mal mit dem Thema beschäftigt, mir ein paar 'How to make a gingerbread house'-Videos angeschaut und nach passenden Lebkuchenrezepten geforscht.

Den Lebkuchen habe ich tatsächlich noch nie zuvor selbst gebacken, geschweige denn etwas daraus gebaut. Nur selbst vernascht wurde bis jetzt :D

Was es werden sollte stand dann relativ schnell fest - natürlich etwas, was zu mir und auch zu meinem Blog passt, meine Interessen wiederspiegelt & auch hoffentlich umsetzbar ist..

Trommelwirbel bitte - es ist eine Lebkuchen-Nähmaschine geworden.
Denn das Nähen zählt neben dem Backen zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen (tatsächlich eins der Dinge, die ich hier in London am Meisten vermisse).


Ganz aufgeregt und überzeugt von meinem tollen Einfall wurde dann noch in der gleichen Nacht mein Bruder kontaktiert, der mir mit der Planung helfen sollte. So ein Maschinenbauspezialist sollte doch ein bisschen Ahnung vom Konstruieren haben & backen kann er auch (er backt mit Abstand die beste Schwarzwälderkirschtorte), also brauchte ich ein paar Ideen wie ich meinen Plan in die Tat umsetzen kann & was ich beim Zusammensetzen beachten sollte..
Ich gehe nämlich gerne mal blauäugig an die Sache ran, ohne mir vorher groß Gedanken darüber zu machen, aber diesmal sollte alles stimmen. 
Jaja, so ein paar 'technische' Vorüberlegungen können bei einem so ungeduldigen Menschen wie mir schließlich nicht schaden, damit auch später nichts schief läuft :D

Leider hat mir mein Bruder schnell die Augen geöffnet, dass meine Lebkuchen-Nähmaschine eher schwierig umsetzbar ist und es sicher nicht in einem Tag fertig wird.
Aber dadurch lass ich mich natürlich nicht von meinem Plan abbringen, wenn ich es nicht versuche kann ich ja auch nicht wissen, ob es wirklich nichts wird, nicht wahr?

Um mich mit der Materie Lebkuchen vertraut zu machen, wurden dann zunächst alle benötigten Zutaten für den Teig eingekauft und auch drauf losgebacken. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, soll das auch schnellstmöglichst in die Tat umgesetzt werden, also blieb keine lange Verschnaufpause - das gute Stück soll ja schließlich noch vor Weihnachten fertig werden. 

Das passende Rezept habe ich hier gefunden. Der Lebkuchenteig schmeckt super lecker, ist leicht zu machen & wirklich empfehlenswert. Würde ich auch fürs nächste Mal wieder verwenden.

So lange der Teig im Kühlschrank ruht, ging es dann auch schon ans Zeichnen meiner Schablonen & ans Überlegen, wie viele Teile ich wovon in welcher Größe benötige, damit später auch alles passt. Noch schnell auf Pappe übertragen, damit alles etwas stabiler ist & schon ging es ans Teig ausrollen, zuschneiden, backen, weiter ausrollen, zuschneiden, backen ... Dabei hat die gesamte Wohnung herrlichst nach leckeren Gewürzen geduftet und ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht jetzt schon am Lebkuchen zu knabbern.

In den folgenden Tagen wurden dann die einzelnen Teile zusammen gesetzt. Das hat doch länger gedauert als von mir erwartet & zwischenzeitig wollte ich schon fast das Handtuch werfen, weil ich wieder zu ungeduldig war. Aber mit der Zeit habe ich tatsächlich auch immer mehr Gefallen gefunden & je mehr meine Lebkuchen-Nähmaschine verziert wurde, desto zufriedener war ich.



 Als ich Samstag Abend in den letzten Zügen des Dekorierens war und kleine Zuckerherzchen in mühseliger Kleinarbeit mit Zuckerguß bestrichen und aufgeklebt hatte, erschien plötzlich eine neue Mail in meinem Postfach - 'Das Lebkuchen-Projekt muss leider abgesagt werden'.

Hach, könnt ihr euch vorstellen wie enttäuscht ich anfangs war? So viele Stunden Arbeit habe ich in mein kleines Lebkuchengebastel gesteckt, dass ich zunächst erstmal echt platt war.. Da hab ich mir so viel Mühe gegeben noch pünktlich vor Weihnachten und meinem Abflug nach Deutschland alles fertig zu bekommen, das alles für kurze Zeit einfach nur doof war (viele von euch kennen sicher solche Momente).

Mit der Zeit habe ich dann aber auch eingesehen, dass ich trotzdem viel aus diesem 'Projekt' mitgenommen habe. Ehrlich gesagt hatte ich eh vor Lebkuchen zu backen (vielleicht nicht unbedingt am Anfang eine Nähmaschine, aber hey, wie cool ist denn bitte eine essbare Nähmaschine aus Lebkuchen, hat nicht jeder daheim).
Außerdem hab ich mit eins zwei Ausnahmen zwischendurch einen riesen Spaß bei meiner Backerei & habe trotz großer Zweifel meines Bruders, dass das ganze eher schwer umsetzbar ist, meine Idee verwirklicht.


Mein Fazit an dieser Stelle "Aus jeder Situation wird man um eine Erfahrung reifer & muss aus allem etwas Positives sehen".
Hach, da werd ich ja gleich philosophisch..
Aber nun Schluss damit. Ich freu mich trotzdem riesig & solange der Lebkuchen noch nicht schimmelt, bin ich stolze Besitzerin einer essbaren Nähmaschine (kann ja auch nicht jeder von sich behaupten) - es ist nämlich alles daran verzehrbar. Von der Bodenplatte aus Lebkuchen, der Spule mit blauem Garn aus Zuckerschrift, leckeren Zimtsternen von meinem letzten Post, bunten Zuckerperlen und süßen Minimarshmallows..
Und da wir uns im Winter doch auch alle ein wenig Schnee wünschen, wurde noch ein bisschen Puderzucker über das Werk gestreut.


Ich will sie ehrlich gesagt garnicht wieder vernaschen, wäre doch viel zu schade, oder?!


Noch mehr kreative Ideen gibts heute hier.
 
Habt ihr dieses Jahr schon ein Lebkuchenhäusschen oder vielleicht auch etwas anderes aus Lebkuchen gebaut?
Ich bin gespannt auf eure Antworten.

17.12.2014

Weekend review: The Chocolate Festival

Hier in London wird bekanntlich an jeder Ecke für allerlei Sachen geworben, ob Musicals, Comedy, Hochzeitsmessen & Co, für alle ist etwas dabei. An den meisten Werbeplakaten läuft man jedoch meist einfach vorbei. 

Doch auf einmal macht mich meine Freundin auf etwas ganz tolles aufmerksam - ein Werbeplakat für das Chocolate Festival. 


Chocolate Festival ? Hallo, wie cool ist das denn bitte? Eine Schokoladenmesse hier ganz in der Nähe, das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Für mich stand gleich fest, dass ich definitiv dort hin muss. Ich finde ja persönlich, das bereits das Plakat zum Anbeißen aussieht.

Über Groupon haben wir sogar auch noch ein Schnäppchen geschossen & für 5 Pfund pro Kopf Karten für dieses Event ergattert.

Am Morgen wurde dann erstmal ordentlich gefrühstückt. Ich halte es nämlich für keine gute Idee mit Hunger zu so einer Veranstaltung zu gehen, das kann nie gut enden ;)

Von leckeren Mini-Törtchen über die verschiedensten Schokoladensorten bis hin zu Körpercremes mit Schokolade - ein echtes Paradies für Scholaden-Junkies wie mich.

Wirklich interessant fand ich Kombis wie 'Curry-Coconut Chocolate' , 'Cola Fizz' oder 'Lime-Sea Salt Chocolate'.
An den meisten Ständen konnte man die Schokolade probieren. Dabei hat zwar nicht alles meinen Geschmack getroffen, aber trotzdem war es toll so außergewöhnlichere Sorten zu testen. 
Im Supermarkt greift man ja doch eher zu den altbewehrten Produkten und so hatte man die Chance, sich einmal durch zu probieren.



Wer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk oder Mitbringsel zum Weihnachtsessen war, wurde auf dem Chocolate Festival definitiv fündig. Zwar waren die Schokoladen hier schon etwas hochpreisiger, aber ich persönlich bin bereit für ein tolles und qualitativ hochwertiges Produkt auch mehr Geld auszugeben.
Und vor allem zur Weihnachtszeit will man sich und seinen Liebsten ja etwas besonders Gutes tun.

Besonders toll fande ich, dass man zum Teil die Produzenten selbst kennen lernen konnte. Ich war ja so entzückt von den Macarons, die an einem Stand verkauft wurden: Bärchen, Pandas, Schneemänner und kleine Tannenbäume, Herzmacarons und handbemalte Kunstwerke..






Mit niedlichem Essen hat man mich ja immer sofort & ich war wirklich beeindruckt, was man alles mit viel Fingerspitzengefühl für tolle Kreationen zaubern kann.
Das passende Buch mit den Rezepten und vielen tollen Tipps gabs auch zu kaufen. Das gute Stück musste einfach mit und wurde vor Ort sogar noch von der Autorin für mich signiert..
Daraus wird ganz bald sicherlich was schönes gebacken.


Auch eine andere Frau hat mich sehr beeindruckt - Amelia Rope steckt so viel Herzblut in ihre Schokoladen. Vom Besuch der Plantagen, der sorgfältigen Auswahl der Zutaten und interessantesten Geschmackskombinationen - diese Frau liebt was sie tut und das schmeckt man auch.


Hach, ich denke ihr merkt, wie begeistert ich von diesem Event bin.

Solltet ihr also mal in den Genuss kommen, dass das 'Chocolate Festival' in eurer Nähe ist (oder eher ihr in der Nähe davon seit), lohnt sich ein Besuch für alle Schokoladenfans unter euch auf jeden Fall.

Und wenn nicht, hoffe ich, dass euch die Bilder ein bisschen ins 'Schokoladenparadies' entführt haben :)

Habt einen wundervollen Start in die Woche !



01.09.2014

Tagestrip: Let's visit Brighton

Spontane Dinge sind doch die Besten & so wurde Samstag Abend noch schnell ein Zugticket für Sonntag früh nach Brighton gebucht.

Brighton stand ganz oben auf meiner "London To-do Liste" und bei so herrlichen Wetteraussichten für dieses Wochenende musste ich der Einladung meiner Freundin Antonia einfach folgen und habe spontan zugesagt.
So wurde noch schnell über Nacht der Akku meiner Kamera geladen, schließlich muss ich endlich mal ein bisschen Fotopraxis mit meiner neuen Kamera sammeln & die schönen Eindrücke, die ich erlebt habe, wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten

Also macht euch heut auf eine Bilderflut gefasst..


Begrüßt wurden wir von strahlendem Sonnenschein. 
Die ein oder andere Wolke ließ sich zwischendurch am Himmel blicken, doch es war angenehm warm und perfekt für einen entspannten Tag, um die Stadt zu erkunden.







Obwohl Brighton vor allem um diese Zeit noch sehr touristenüberlaufen ist, lohnt es sich über die Strandpromenade zu spazieren, die Sonne am Strand oder in einem nahegelegenen Café zu genießen und durch die kleinen süßen Boutiquen in den hinteren Gassen zu stöbern. 
Durch das Meer fühlt man sich ja schon ein wenig wie im Urlaub.

Ehrlich gesagt habe ich Brighton als eine kleine Stadt an der See abgespeichert.. Wer hätte gedacht, dass dort doch knapp 250.000 Einwohner leben?
 
Natürlich gibt es auch in dieser Stadt ein großes Einkaufszentrum mit den typischen Geschäften wie H&M und Co, aber dorthin kann man auch in jeder anderen Stadt gehen.

Mich interessieren hier viel mehr die versteckteren Lädchen, Geschäfte mit handgemachten Waren oder süßen Deko- & Backutensilien. Dort findet man meist die schönsten Schätze, mit denen man eine schöne Erinnerung verbindet. 




Natürlich gehört auch zu jedem Städtetrip für mich mind. eine entspannte Kaffepause in einem tollen Café dazu. 
Davon findet man hier sicher viele und kann es sich bei einer Tasse Kaffe, Chai Hot Chocolate (wirklich sehr lecker!) oder ner kalten Limo gemütlich machen.



Bei gutem Wetter lohnt sich ein Tagestrip nach Brighton also auf jeden Fall & die Hin-und Rückfahrt von London ist mit grade mal £10 Pfund sehr erschwinglich.
Damit ist ein weiterer Punkt auf meiner 'To-do Liste' wieder abgehakt, aber trotzdem wird die Liste von Tag zu Tag länger.
London bietet so viele schöne Plätze, die ich mir alle noch anschauen möchte..

Wart ihr schon mal in Brighton? 

10.08.2014

First impressions of London & Restauranttipp

Ihr Lieben,

nun bin ich schon vier Tage in dieser aufregenden Stadt. Donnerstag morgen gings mit zwei vollgepackten Koffern zum Hannover Flughafen, den Lieblingsfreund im Schlepptau & die liebste Familie, die einem zum Abschied gewunken hat. 
Da gings bereits mit dem ersten Stress los, denn wir hätten knapp den Flieger verpasst. Die Autobahn war gesperrt wodurch erst der längere Weg über die Landstraßen genommen werden musste und um es noch besser zu machen war dann auch noch die einzige Auffahrt zum Flughafen auf Grund eines Unfalls blockiert. 
Aber glücklicherweise haben wir es doch noch rechtzeitig geschafft & konnten zwar etwas gestresst, aber glücklich in den Flieger steigen
Der Herzbub wurde für die ersten Tage mitgenommen (& heute ganz traurig verabschiedet), so gabs noch 4 Tage Sightseeing, der Weg zur neuen Arbeit wurde erkundet und erste Erledigungen hier wurden getätigt.
Neben den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, Westminster Abbey oder dem Buckingham Palace haben wir schon tolle Märkte wie den Camden Market und für Vintage-Liebhaber den Brick Lane Market besucht - typisches Touri-Programm halt.
Doch morgen beginnt wieder der "Ernst des Lebens", der erste Arbeitstag steht an und ich bin schon ganz gespannt, wie sich alles so entwickeln wird.
Freitag hatte ich bereits die Möglichkeit meine neue Chefin und eine meiner Arbeitskolleginnen kennen zu lernen. Ich habe mich wohl gefühlt & nun gehts morgen gleich etwas entspannter dorthin.

Kennt ihr das auch? Wenn ihr schon einen kleinen Einblick erhaschen konntet, fühlt ihr euch gleich wohler?!

So geht es mir zumindestens immer.

Gleich am zweiten Tag sind wir durch Zufall auf das Restaurant bzw. den Imbiss "herman ze german" gestoßen.
Meine Mami hat  uns den Tipp gegeben, das war also gleich die perfekte Gelegenheit.


 
Herman ze German wurde 2008 von Azadeh Falakshahi und Florian Frey gegründet, die sich die Frage stellten, wo man in Great Britain deutsche Wurst essen kann? Alles begann in einem Pub in Brighton, in dem sie die deutsche Wurst anboten. Mittlerweile gibt es bereits zwei Geschäfte hier in London.


Bedient wurde man von supernettem Personal, bei dem man sogar auf deutsch bestellen konnte. 


Bei Herman ze German steht natürlich die deutsche Wurst im Fokus, die auch nach sechs Jahren noch aus dem Schwarzwald importiert wird. Neben Hot Dogs und 'Schnitzel in a Roll' steht hier die Currywurst ganz Hoch im Kurs. Gewählt werden kann zwischen normaler Bratwurst, Bockwurst und wer es etwas schärfer mag die Chilli-Wurst. Dazu gibts die Möglichkeit in der Soße zwischen mild, würzig und scharf zu variieren.
Auch verschiedene "Toppings" wie Röstzwiebeln oder Sauerkraut können dazu bestellt werden.




Sogar leckere Fritz Limo gabs. Also wenn ich mal ein wenig Heimweh bekommen sollte, weiß ich ja wo es hingeht ;D




"Alles hat eine Ende nur die Wurst hat zwei" !

Auch wenn man nur ein paar Tage in London ist, sollte man unbedingt auf einen Snack im 'herman ze german' vorbeikommen. Der Laden ist nicht riesig & man muss gegebenenfalls auch eins zwei Minuten länger anstehen, aber es lohnt sich. Man kann gemütlich an den kleinen Tischen sitzen & es macht einfach Freude in einem so tollen Ambiente zu pausieren.
Wer mehr zu dem Konzept von herman ze german erfahren will, kann sich hier mal umschauen.

Auf unseren Schlendertouren hier hab ich schon das ein oder andere Geschäft entdeckt und ein paar tolle Orte, die ich euch im Laufe der Zeit unbedingt vorstellen möchte. 
Auch das ein oder andere Stoffgeschäft hab ich bereits gesehen, da werd ich ja echt immer ein wenig traurig, dass ich meine Nähmaschine nicht hier hab. 
Aber die Zeit wird hier anderweitig genutzt. Ich hoffe hier auf ganz viele tolle neue Leute zu treffen, die mich inspirieren, mir helfen mich gut einzuleben & die Stadt mit mir unsicher machen. 

Ich bin gespannt, was mich hier noch alles erwartet im wunderschönen London !

Allerliebst, 
Mareike

15.12.2013

Gönn dir doch mal eine Pause

Die Adventszeit ist zwar immer sehr schön - man genießt die Zeit gerne mit seinen Liebsten, schlendert über den Weihnachtsmarkt, nascht lecker Kekse .. doch ich finde auch sehr anstrengend.

Ich gehöre zu den Menschen, die immer gerne alles auf den letzten Drücker erledigen und kurz vor Weihnachten merken, dass man ja noch gar keine Geschenke hat. Und anscheinend geht es vielen so, das ist ja der absolute Wahnsinn, wenn man jetzt in die Stadt geht. Überfüllte Geschäfte, man kommt kaum durch & hat man dann das richtige gefunden, muss man stundenlang an der Kasse anstehen.

In solchen Phasen gönn ich mir gerne mal eine Auszeit, einfach mal 5-Minuten für mich.

Wie das bei mir aussieht?

http://www.wellnessium.de/img/artikel/tee-kaffee_wintertees_default.jpg

Gerne lege ich zwischendrin ein kleines Päuschen mit Tee, Kaffee oder heißer Schokolade ein & genieße den Moment der Ruhe. Danach ist man entspannter und kann wieder durchstarten.


Auch eine Maske darf bei mir ab und zu nicht fehlen. Die Haut freut sich vorallem in den kalten Wintertagen über mehr Pflege und mit einer tollen Gesichtsmaske lässt es sich doch so herrlich entspannen. 
Mein absoluter Favorit sind die Masken von Schaebens. Tolles Preis-Leistungsverhältnis und sie riechen so wunderbar.

http://bilder.t-online.de/b/64/65/49/30/id_64654930/450/tid_da/ein-fussbad-kann-man-ganz-leicht-selber-machen.jpg
Bild via t-online.de
 Nicht nur die Gesichtshaut soll bei mir gepflegt werden, sondern auch meine Füße haben ab und zu eine Extraportion Liebe verdient & werden bei einem Fußbad verwöhnt. Da kann man nach einem langen und ausgiebigen Shoppingbummel doch gleich einen Tick mehr ausruhen.

Ansonsten setze ich mich auch gerne an meine Nähmaschine und nähe drauf los, koche mir etwas besonders leckeres oder backe.






Plätzchen backen
via www.kochen-mit-butter.de
So kann ich ein bisschen aus dem weihnachtlichen Gewusel aber auch dem alltäglichen Stress entfliehen..

Was sind eure Tipps zum relaxen? Habt ihr denn schon alle Geschenke beisammen oder müsst ihr auch noch los?

06.12.2013

Neuentdeckung: Handmade Kultur

Vor einigen Tagen erreichte mich die Zeitschrift HANDMADE Kultur, die mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde.

 http://www.handmadekultur.de/shop/media/handmade-kultur-magazin-3_2013.jpeg


Ich hatte vorher schon immer mal wieder von der Zeitschrift gehört und mal reingeschaut, aber gekauft habe ich sie dann doch nie.
6,90€ fand ich immer ein wenig viel, ein Fehler wie sich nun heraus gestellt hat.
Die HANDMADE Kultur ist so vielseitig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Über DIY-Ideen, tolle Berichten, Rezepten bis hin zu Buchempfehlungen ist alles dabei. Auf 98 Seiten wird dem Leser also das volle Programm geboten.
Besonders toll fand ich die Schnittmuster-Zugabe für einen Rock in drei Varianten. Aber auch die Inspirationen, wie man eine Garderobe individuell bauen kann, hat mich begeistert.


Außerdem hat die HANDMADE Kultur seit Juni eine neue Kategorie in die Zeitschrift gebracht, bei der die Redaktion jeden Monat einen HANDMADE Kultur Blogstar kürt.. hach wie gern ich da auch irgendwann mal vertreten sein möchte. Aber man darf ja noch träumen :)


Heut hatte ich endlich mal ein wenig mehr Zeit und konnte gemütlich bei einer Tasse Tee die Zeitschrift durchstöbern -passend zum Nikolaus in meiner neuen roten Lieblingstasse, die heute in meinem WG-Adventskalender steckte [liebsten Dank dafür an die beste Mitbewohnerin der Welt].


Mein Fazit: Ich finde die Zeitschrift sehr gelungen & werde mir sie definitiv wieder kaufen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich top und die HANDMADE Kultur bietet seinen Lesern einen tollen und vielseitigen Einblick, gibt neue Inspirationen und Tipps & man hat wirklich viel Freude beim Lesen.
Die Autoren haben hier hervorragende Arbeit geleistet. 

Ich wünsch euch noch einen schönen Nikolausabend :)